Monat: Mai 2019

Treffen der Selbsthilfegruppe Auerbach im Mai

Gesprächsrunde im Mai

Zum Treffen der Selbsthilfegruppe Auerbach am 08.05.2019 trafen wir uns in der Diakonie Auerbach zu einer Gesprächsrunde.

Krankheitsbedingt haben sich einige von uns längere Zeit nicht gesehen, deshalb wollten wir im lockeren Gespräch und bei Kaffee und Kuchen über die letzten drei Monate uns austauschen.
Nach längerer Zeit waren wieder vollzählig und wir waren froh, dass es allen wieder soweit gut ging.

Die Zeit verging sehr schnell, denn es gab über die letzten vergangenen Monaten doch einiges zu berichten, für den ein oder anderen manche Veränderung brachten. 

Salzgrotte im April, Selbsthilfegruppe Auerbach

Besuch Salzgrotte mit Spaziergang in Reichenbach

Zu unserem Treffen im April wollten wir unserer Gesundheit etwas Gutes tun. Dazu ging es nach Reichenbach zu einem Besuch der Salzgrotte mit einem anschließenden Spaziergang im Park der Generationen.

Bei der Salzgrotte angelangt, gingen wir voller Spannung hinein, außer einer von uns, wusste wir nicht wie alles abläuft und wie es in einer Salzgrotte ist. Wir wurden in einen sehr gemütlichen Raum geführt, mit einem kleinen Gradierwand, Säulen aus Salzstein und grobe Salzkörner als Fußboden. Als wir auf der Liege platzgenommen hatten, wurde im Raum ein angenehmes Licht und Musik eingeschaltet. So konnte jeder von uns sich der Ruhe hingeben und den Alltag, das ganze Treiben vergessen. Beim Atmen merkt man die salzige Luft und nach einiger Zeit spürte man auf der Haut ebenso das Salz. Unseren Lungen und der innerer Ruhe hat der Besuch gut getan.

Einmal in Reichenbach, wollten wir unserer Gesundheit noch etwas Gutes tun. Deshalb war als nächstes der Park der Generationen unser Ziel. Schon zu dieser frühen Jahreszeit blühte doch einiges und der kleine Rundgang bei herrlichsten, wenn auch kalten Wetter, tat uns gut vor allem das frische Grün. Es war ein schöner Abschluss von unserer Unternehmung  zum Selbsthilfegruppentreffen und wieder ein gelungen Nachmittag.

Selbsthilfegruppen Schlaganfall im Vogtland fuhren nach Bad Klosterlausnitz

02. Mai 2019

Am 10. Mai ist der Tag gegen den Schlaganfall. An diesem Tag, der durch die Deutsche Schlaganfall-Hilfe initiiert worden ist, finden Aktionen gegen den Schlaganfall statt. Also haben drei Selbsthilfegruppen sich zusammengetan.

Die Selbsthilfegruppen Oelsnitz, Auerbach und Plauen haben ein Projekt gestartet, Geld bei der Deutschen Schlaganfall-Hilfe beantragt und zu einer Ausfahrt eingeladen, organisieren in diesem Jahr eine Tagesfahrt ins thüringische Land nach Bad Klosterlausnitz und Jena.

Und so fuhren gemeinsam 38 Menschen, fast alle Teilnehmer einer der sechs Selbsthilfegruppen Schlaganfall im Vogtland sind, in die „Moritz Klinik“ Klinik Bad Klosterlausnitz . Zu einer Besichtigung und einem sehr guten Vortrag von Frau Dr. Huhn, Fachärztin für Neurologie über den Schlaganfall und seine Symptome und auch Auswirkungen.

Frau Dr. Huhn
Frau Dr. Huhn

Bei diesem Vortrag ging sie auch auf den Bereich der neuropsychischen Auswirkungen wie Aufmerksamkeitsstörungen und Gedächtnisstörungen im Allgemeinen ein. 
Sie empfahl sich vor allem keinen Druck zu machen und spezielle Therapiekonzepte und Computerprogramme.

Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat in diesem Jahr den Tag gegen den Schlaganfall diesem Thema gewidmet und einen Artikel dazu herausgegeben, den sie hier nachlesen können.

112 bei Symptomen eines Schlaganfalls, denn “Zeit ist Hirn”

Der Vortrag hatte den Titel “Zeit ist Hirn”. Das Thema Zeit hat bei Schlaganfall ja mehrere Bedeutungen. Auf jeden Fall ist es wichtig die 112 sofort anzurufen, wenn ein Defizit Schlagartig auftritt.
Es ist auch wichtig, dass man weiß das Störungen von Fertigkeiten und Fähigkeiten nach erworbenen Hirnschäden viel Zeit und Therapie gebrauchen und Gesellschaft wie in Selbsthilfegruppen in vielerlei Hinsicht einfach gut ist.
Dabei geht es auch um alle Folgen die man nicht sieht. 
Die unsichtbaren Folgen des Schlaganfalls haben viele Tücken, Konzentrationsstörungen Gleichgewichtsprobleme aber auch Sprachprobleme sind solche Folgen.

Wir hatten Anfang vorigen Jahres einen Anstecker vorgestellt, den man bei uns im Büro für 2€ kaufen kann

Habe Sprachprobleme

Zum Mittagessen mussten wir dann ein Weilchen laufen. Durch den weitreichenden Park der Klinik und in den Ort.
Bis in die „Holzland Stube“, wo wir reserviert hatten. Danach ging es auch schon weiter.

Zum Abschluss besuchten wir eine der bekanntesten Städte Thüringens – Jena. Im Zentrum „bestiegen“ wir den JenTower. Er ist mit 144,5 m Höhe das höchste Bürogebäude der neuen Bundesländer. 
Von dort oben hatten wir eine gute Sicht über die gesamte Stadt und das wunderschöne Umland. Anschließend erkundeten wir die Innenstadt bevor es wieder nach Hause ging.

Dank gilt erst einmal den Reiseleiterinnen Franziska und Christine vom VITAL e.V., die schon am vorher am Telefon keinen schlechten Job gemacht hat, denn ohne Jemanden der organisiert funktioniert die Sache nicht. Dann den Helfern Michael, Thomas, Mathias und wie sie noch alle heißen. 
Und dann dem Fahrer und seinem Helfer von der Firma Beck aus Zwickau.

Wie meistens folgt noch ein Filmchen, was man auf unserem Youtube Kanal ansehen kann